Oberflächenbehandlung mit Niederdruckplasma

Als Plasma bezeichnet man ein angeregtes (ionisiertes) Gas. Die Atome/Moleküle darin sind hochenergetisch. Die von pfm medical verwendeten Technologien ermöglichen eine Plasmaanwendung bei niedriger thermischer Belastung. Diese Plasmaverfahren sind ideal geeignet, um temperatursensitive Oberflächen zu aktivieren.

Ein Effekt der Oberflächenaktivierung durch Niederdruckplasma ist die stark verbesserte Bindungsneigung des Trägermaterials, womit z. B. Farbpartikel haftfest an die Oberfläche gebunden werden. Dabei bleiben die Materialeigenschaften des aktivierten Produktes unverändert.

Einzigartig – Titanisierung von Netzimplantaten

Eine Paradeanwendung dieser Plasmatechnologie (Niederdruckplasma) ist die Veredelung chirurgischer Implantate mit kovalent gebundenem – also praktisch untrennbar verbundenem – Titanoxid. In einem weltweit einzigartigen Prozess (Patent der Titanisierung: pfm medical titanium) wird eine ca. 30 – 50 nm (1 Nanometer = 1 Millionstel Millimeter) dünne, hoch biokompatible Titanoxidoberfläche auf ein Kunststoffnetz aufgetragen.

Der Vorteil der pfm medical-Titanisierung ist weltweit einzigartig:

  • Niedrige Entzündungsraten.
  • Natürliches Einwachsen/Einsprossen (keine Einkapselung).
  • Geringe Schrumpfung und Migration.
  • Kürzere Rekonvaleszenz.
  • Hervorragende Biokompatibilität der Implantate durch die Titanoberfläche, bei gleichzeitig höchster Flexibilität durch den Kunststoff.
  • Das Implantat wird vom menschlichen Körper nicht als fremd wahrgenommen.
  • Echter Verbundwerkstoff, durch kovalente Verbindung des Titans mit dem Kunststoff.
Leuchtendes Niederdruckplasma
Leuchtendes Niederdruckplasma
Produktbeispiel: Titanisiertes Netzimplantat zur chirurgischen Anwendung (pfm medical titanium)
Produktbeispiel: Titanisiertes Netzimplantat zur chirurgischen Anwendung (pfm medical titanium)
 
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